Netzwerk Einrichtung und Benutzung - Einrichtung Netzwerkdienste

Aus ReelBox Maniacs

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[bearbeiten] Windows Network Client Einstellungen

Hier wird beschrieben, wie man auf eine vorhandene Freigabe eines Windows PC von der Reelbox aus zugreift. Dies kann auch verwendet werden, um die Reelbox mit einem Samba-Server auf einer Linux-Kiste zu verbinden.

Die Standardkonfiguration der Reelbox erlaubt Zugriff genau eine solche Freigabe. Im Folgenden wird beschrieben, wie man die Freigabe nutzen kann, was du auf dem Windows PC tun musst, um eine Freigabe zu erstellen und wie man MP3-Audio-Dateien auf der Reelbox abspielen kann, die auf der Festplatte deines Windows-Rechners liegen.

Setup > Network > 3 Windows Network Client

Use Windows Client: <select yes | no> Wenn auf Dateien von der Reelbox aus zugegriffen werden soll, die auf der Platte des PCs liegen, trage yes ein.
Windows Server: <string> Gib' die IP-Adresse des Windows-PCs ein (respektive des Samba-Servers). Auf der vorigen Seite habe ich beschrieben, wie man die IP-Adresse nachschauen kann. Sie sieht ungefähr so aus: 192.168.x.y (auch das hatten wir schon mal...)
Sharename: <string> Gib' den Namen der Freigabe ein, den du auf dem Windows-Rechner vergeben hast. Wenn bisher noch keine Freigabe existiert, kannst du noch frei wählen...du kannst auch einfach rbshare, wie in unseren untenstehenden Beispielen, nutzen.
Username: <string> Hier muss eine Benutzerkennung eingegeben werden, die auf dem Windows-Rechner existiert. Ich empfehle einen neuen User mit dem Namen rbuser anzulegen.
Password: <string> Freie Auswahl. In untenstehenden Beispielen nutze ich rbpasswd.

[bearbeiten] NFS Client Einstellungen

Die meisten Leute, die einen NFS client einrichten wollen, kennen sich sowieso schon damit aus. Nichts desto trotz - vielleicht liege ich mit dieser Einschätzung ja auch völlig daneben:

Typischerweise werden in UNIX-Umgebungen Filesysteme mehrerer Computer über NFS vernetzt. Es gibt auch einen NFS server für Windows, aber dieser wird eher selten eingesetzt, da sich in Windows-Umgebungen das SMB-Protokoll (so heisst das in Windowsch) durchgesetzt hat.

Setup > Network > 4 NFS Client

Use NFS Client: <select yes | no> Trage hier yes ein, wenn du die Reelbox mit einem NFS-Server verbinden willst.
Host/IP: <string> Trage hier die IP-Addresse des NFS-Servers ein. Wenn der NFS-Server tatsächlich auf einem Windows-Rechner läuft, weisst du ja schon, wie du's nachschaust - ich persönlich kenne niemanden, der das wirklich nutzt. Auf einer UNIX-Büchse nutze ifocnfig (hatte ich auch schon mal beschrieben). Wenn du IPv6 nutzen solltest, kann ich dir auch nicht helfen, denn das wird derzeit von der Reelbox nicht unterstützt.
Sharename: <string> Hier gib' den Namen der Freigabe ein, die du in der Datei /etc/exports definiert hast. Da ich keinen kenne, der das unter Windows nutzt, mich eingeschlossen, kann ich für Windows auch nicht sagen, wo man das findet - sorry.

Es gibt noch einige Einstellungen, die du ggf. setzen musst, um NFS zu nutzen:

Setup > Network > 4 NFS Client > 1 Expert Settings

NFS Version: <select 2 | 3> Wähle die höchste Versionsnummer des NFS-Protokolls, die der Server unterstützt.
Allow writing: <select yes | no> Wenn du Dateien auf dem Server schreiben (neu anlegen oder verändern, z.B. für Aufnahmen) willst, wähle yes
Mount hard/soft: <select soft | hard> Hierzu solltest du in deiner NFS-Dokumentation nachlesen. Die Einstellung bestimmt das Verhalten bei Timeouts während des Zugriffs. (z.B. Netzwerkfehler)
User locking: <select yes | no> Hierzu solltest du in deiner NFS-Dokumentation nachlesen.
Buffersize: <select 2048 | 4096 | 8192> Am besten, du behältst den voreingestellten Wert bei. Sollten die Zugriffe langsam sein, kannst du hier andere Werte ausprobieren.

Nachdem bsi hier hin alles eingestellt wurde, muss die Box in Standby geschaltet werden. Danach kannst du entweder die Reelbox ausschalten, oder die Reelbox in den Deep Standby-Modus schalten, indem du die Exit-Taste der Fernbedienung gedrückt hältst. Nach ein paar Sekunden kann die Reelbox neu gestartet werden. Im Setup-Menü sollte jetzt nachgeschaut werden, ob die Einstellungen, wie gewünscht gesetzt sind. Wenn nicht, musst du die Einstellungen entsprechend abändern und die Kiste nach vorigem Beschreibung neu starten.

[bearbeiten] Einrichtung des Samba Servers

Auf der Reelbox läuft ein Samba-Server, so dieser denn eingeschaltet ist. Dadurch kann man SMB-Freigaben der Reelbox einfach auf einem Windows-PC verfügbar machen. Das Beste daran ist: Es sollte (fast - siehe unten) ohne Zutun funktionieren. Standardmässig wird der NetBIOS Namensdienst (nmbd) während des Bootens hochgefahren. Der weiterhin benötigte Dienst smbd (Anmerkung des Übersetzers: Freigaben-Ermöglicher hörte sich nicht wirklich gut an) wird durch den Zugriff darauf gestartet. (Dies bewerkstelligt der inetd). Der voreingestellte NetBIOS-Name der Reelbox ist reelvdr und die Arbeitsgruppe Reelnet. Dies kann in der Datei /etc/samba/smb.conf angepasst werden. Die mitgelieferte smb.conf sieht folgendermaßen aus:

File: /etc/samba/smb.conf

[global]

netbios name = %h
guest account = root
guest ok = yes
encrypt passwords = yes
null passwords = yes
valid chars = ä:Ä ö:Ö ü:Ü ß
syslog = yes
syslog only = yes
mangled names = no
workgroup = ReelNet
server string = %h
create mask = 0777
directory mask = 0777
fake oplocks = yes
socket options = TCP_NODELAY SO_KEEPALIVE

[c$]

path = /
read only = no
guest ok = no
browseable = No
comment = "You should not see this..."
follow symlinks = yes

[config]

path = /etc
read only = no
guest ok = no
comment = "change files here only if you know what you're doing"
follow symlinks = yes

[recordings]

path = /mnt/hd/video
read only = no
guest ok = true
hide dot files = no
force user = root
comment = "ReelBox recordings"
follow symlinks = yes
mangled map = (*:* *.*) (*?* *_*) (*<* *_*) (*>* *_*)
; (*"* *_*) (*\* *_*), (*|* *_*) (*/* *_*)

[music]

path = /mnt/hd/music
read only = no
guest ok = true
force user = root
comment = "Load music files up here"
follow symlinks = yes

[movies]

path = /mnt/hd/movies
read only = no
guest ok = true
force user = root
comment = ""
follow symlinks = yes
mangled map = (*:* *.*) (*?* *_*) (*<* *_*) (*>* *_*)
; (*"* *_*) (*\* *_*), (*|* *_*) (*/* *_*)

[soft]

path = /opt
read only = no
guest ok = true
force user = root
comment = "additional software can be installed here"
follow symlinks = yes

Daraus ergeben sich folgende, standardmäßig verfügbare Freigaben:

\\reelvdr\c$ / Diese Freigabe entspricht der administrativen Freigabe eines Windows-Rechners. Hierüber kann man auf das root-Filesystem zugreifen. Die Freigabe wird beim Durchsuchen des Netzwerkes nicht gefunden. Die meisten Dateien auf dem Filesystem haben nur Leserechte gesetzt.
\\reelvdr\config /etc In dieser Freigabe sind die Konfigurationsdateien der Reelbox zu finden. Die Dateien hier dürfen geschrieben werden, also Vorsicht beim Ändern: die Reelbox ist ein UNIX system. Das bedeudet, dass du einen Editor nutzen musst, der Dateien im UNIX-Stil bearbeiten kann. (z.B. werden unter UNIX am Zeilenende kein <CR><LF>, sondern nur <CR> eingefügt. Eines ist sicher: Solltest du nicht wissen, was du tust, wirst du Ärger beim Ändern der Dateien auf dich zukommen sehen.
\\reelvdr\recordings /mnt/hd/videos Auf dieser Freigabe sind die Viedorecorder-Aufnahmen zu finden. Vorteil: Man kann am Rechner direkt auf die Aufnahmen zugreifen.
\\reelvdr\music /mnt/hd/music Hierin befinden sich die Musikdateien. Das MP3-Plugin suchht zuallerst in diesem Verzeichnis nach Musik.
\\reelvdr\movies /mnt/hd/movies Filme, die nicht vom Videorecorder direkt aufgenommen wurden sollten sich hier befinden. Leider etwas nutzlos, denn derzeit kann die Reelbox keine anderen als vdr-Dateien abspielen. (Soll aber mit der kommenden Version ändern, siehe Forum). Ausserdem scheinen die ISO-Dateien für's Brennen der Filme auf DVD in diesem Verzeichnis zu landen.
\\reelvdr\soft /mnt/hd/opt Hier ist zusätzliche software zu installieren. vdr-Plugins können in \\reelvdr\soft\lib\vdr installiert werden.
Hinweis:

bekannte Probleme: Wird die Reelbox mit DHCP und/oder WLAN betrieben, so wird die IP-Adresse und der Hostname in der Datei /etc/hosts nicht richtig gesetzt. Hierzu gibt es einen Forumbeitrag. Dies ist wird wohl im nächsten Release (nach 1.1) behoben sein. .

Mehr Informationen über die Nutzung, Einrichtung und Fehlerbeseitung bezüglich Samba sind in Netzwerk Einrichtung und Benutzung - Auf eine Reelbox Freigabe von einem WindowsXP Computer zugreifen zu finden.




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