Lexikon - S
Aus ReelBox Maniacs
« Zurück zur Lexikon Übersicht
[bearbeiten] S-Video
S-Video siehe Y/C.
[bearbeiten] Satelliten-Frequenzband
Bezeichnung für einen zur Satellitenübertragung verwendeten Frequenzbereich.
Die drei wichtigsten Frequenzbänder für die Satellitenübertragung sind :
C-Band Für die ersten Satellitensystemen verwendeter Frequenzbereich zwischen 4 und 8 GHz der zum Empfang Antennendurchmesser ("Schüsselgrößen") in der Größenordnung von 2-3 Meter voraussetzt.
Ku-Band Für die aktuellen Satellitensysteme der zweiten Generation (z.B. Astra) verwendeter Frequenzbereich zwischen 10,7 und 12,75 GHz. Der zum Empfang notwendige Antennendurchmesser liegt bei ca. 60 cm.
Ka-Band Frequenzbereichbereich zwischen 20 und 30 GHz der zukünftig für die Datenkommunikation mit Rückkanal via Satellit verwendet werden soll.
[bearbeiten] SCART
21-polige Steckverbindung der Consumertechnik für den gleichzeitigen Anschluss von Ein- und Ausgängen eines FBAS-Videosignals und zweier asymmetrischer Audiosignale und für den Anschluss eines RGB-Signal.
Schaltspannungen signalisieren einem Fernsehgerät ein ankommendes Videosignal und das Bildseitenverhältnis von 4:3 oder 16:9. Eine Sonderbelegung für Y/C-Signale und für Komponentensignale (YUV) ist möglich.
[bearbeiten] Schneiden
Da die Aufnahmen, die in der Box abspeichert sind, ja meistens noch Reste von den Sendungen davor und danach haben, hier mal eine Anleitung zum Schneiden.
Einfach die gewünschte Aufnahme starten. Wenn der Film anfängt, die Zifferntaste 0 drücken. Man kann jetzt mit der gelben Taste bis zu der Stelle springen, wo man die nächste Schnittmarkierung setzen möchte, und drückt wieder die Zifferntaste 0.
Die Zifferntaste 0 schaltet die Markierung an und wieder aus. Mit der Zifferntaste 2 wird der Schneideprozess gestartet.
Die gesetzten Markierungen kann man sich jederzeit durch drücken der OK Taste anzeigen lassen. Die Schneidemarkierungen werden dargestellt durch schwarze, vertikale Linien im Fortschrittsbalken. Ein kleines schwarzes Dreieck oberhalb der Linie bedeutet dass dies eine Startmarkierung ist, ein kleines Dreieck untenhalb der Linie eine Endemarkierung. Rote Balken in der Fortschrittsanzeige zeigen an, welche Videosequenzen durch das Schneiden behalten werden.
Der Schneideprozess wird die Videodaten zwischen den "Start" und "Ende" Markierungen in ein neues File übertragen.
Die Originalaufzeichnung wird nicht angetastet und kann, wenn alles geklappt hat, gelöscht werden. Die neue Datei hat den gleichen Namen wie die Orginalaufzeichnung und wird aber mit einem % Zeichen am Anfang gekennzeichnet. Diese kann nach erfolgreichem Schneiden mit der Zifferntaste 0 umbenannt werden.
Nochmal kurz zusammengefaßt :
0 Setzt bzw. löscht an der aktuellen Stelle eine Schnittmarke.
4, 6 Bewegt die Schnittmarke vor oder zurück. Funktioniert nur, wenn die Schnittmarke zuvor angesprungen wurde.
7, 9 Springt eine Schnittmarke vor oder zurück.
8 Startet die Wiedergabe 3 Sekunden vor der aktuellen oder der nächsten Start Schnittmarke.
2 Startet den Schneideprozess.
[bearbeiten] SDTV
Standard Digital Television ist der Normen- und Qualitätsstandard für Digital-TV. Im Unterschied zu HDTV ist SDTV hinsichtlich seiner Auflösungen eher mit PAL vergleichbar. Sie liegen bei 704 x 480 und 640 x 480 Bildpunkten und Bildformaten von 3:4 und 16:9. Der SDTV-Standard wurde von der ATSC ausgearbeitet.
[bearbeiten] SECAM
Séquentiel Couleur A Mémoire, etwa Squentielle Farbspeicherung. Französisches Farbfernsehsystem, das nur dort und in einigen wenigen Staaten des ehemaligen Ostblocks im Einsatz ist. Wie PAL beträgt die Bildfrequenz 50 Hz und es werden 625 Zeilen verwendet.
[bearbeiten] Senderliste sortieren
Wenn man die Senderliste über die OK Taste aufruft, kann mit der Zifferntaste 0 die Senderliste nach Kanalnummer, Alphabetisch oder Transponder geordnet werden.
[bearbeiten] SetTop-Box
Digitaltechnik erfordert neue Geräte für die Übertragung, und für den Empfang.
Man kann einen vorhandenen Fernseher mit einer SetTop-Box digitaltauglich machen. Es handelt sich um einen Zusatzempfänger, der zwischen Antennenschüssel und Fernsehgerät geschaltet wird.
Die SetTop-Box empfängt die digitalen Daten, verarbeitet diese und wandelt sie in ein normales Fernseh- oder AV-Signal um. Funktion und Ausstattung der SetTop-Box variieren stark. Von einfachen Boxen, mit denen nur Fernsehprogramme empfangen werden können, bishin zu hochwertigen Multimedia-Boxen, mit eingebauten Internet-Anschluß und Common Interface, etc. Dies hochwertigen Boxen können für den Empfang von Pay-TV Sendern und mit interner Harddisk zum Aufzeichnungen und Wiedergabe genutzt werden. Einige Geräte sind zusätzlich mit einem Personal Videorecorder (PVR) ausgestattet. Es gibt SetTop-Boxen für Satelliten-, Kabel- und für terrestrischen Empfang.
[bearbeiten] SID
SID = Service-ID
Eine eindeutige Bezeichnung eines Dienstes innerhalb eines Transportstroms.
[bearbeiten] Signalinformationen
Diesen Begriff findet man auch im Menue der Reelbox unter ---> "Setup" ---> "Installation". Wenn man diesen Punkt aufruft, dann kann man dort unter "STR" die Signalstärke, und unter "SNR" die Signalqualität des aktuell empfangenen Senders ablesen. Desweiteren läßt sich mit den Pfeiltasten-links/rechts der Fernbedienung auch die Signalwerte der anderen angeschlossenen Tuner anzeigen.
Weitere Bedeutungen in dieser Ansicht :
- "BER" = Fehlerrate
- "VIDEO" = aktuell empfangene Videobitrate
- "AUDIO" = aktuell empfangene Audiobitrate
Durch Drücken der "Ok"-Taste werden außerdem noch zusätzliche Transponderinformationen angezeigt.
PS: Um einen Sender korrekt empfangen zu können, müssen die fünf verschiedenen Zustände (Signal, Carrier, Lock, Viterbi, Sync) gelb eingeloggt sein und die "BER" muß permanent auf "0" stehen.
[bearbeiten] Sleeptimer
Die Funktion Sleeptimer befindet sich unter Menu - Extras/Sonstiges.
Dort kann z.B. eine feste Uhrzeit eingestellt werden, zu der die Box ausgehen soll.
[bearbeiten] Smartcard
Bezeichnung für eine Plastikkarte im Scheckkartenformat mit integriertem Chip, die bei Pay-TV Angeboten als "Schlüsselkarte" zur Identifikation, Abrechnung und Abbuchung dient.
[bearbeiten] Sofortaufnahme
Um das laufende Fernsehprogramm aufzunehmen genügt ein Druck auf die Taste mit dem roten Punkt auf der Fernbedienung. Diese befindet sich rechtsunten auf der Fernbedienung.
Die dazugehörige Aufnahme ist mit einem @ Zeichen im Aufnahmeverzeichnis versehen.
[bearbeiten] Softwareupdate flashen
Wie gehe ich vor um meine ReelBox mit neuer Software upzudaten?
Zum Update der ReelBox gehen Sie bitte wie folgt vor:
- Schalten Sie Ihre ReelBox über den Netzschalter an der Gehäuserückseite ein.
- Drücken Sie am Gerät die DVD Öffnen [Eject]-Taste (ganz linke Taste unterhalb der DVD-Klappe)
- Die DVD Schublade fährt heraus
- Legen sie die als Image gebrannte CD-ROM in die geöffnete DVD-Schublade
- Schliessen Sie die Schublade, und drücken Sie die [Rec] [Eject] und die [Power] Tasten gleichzeitig, oder schalten sie die ReelBox am Netzschalter hinten aus und wieder ein.
- Die ReelBox wird nun das Update automatisch ausführen.
- Wärend des Update-Vorgangs wird auf dem Display der User gefragt ob die Software-Konfiguration der ReelBox überschrieben werden soll, das erlaubt Probleme zu umgehen die ein aufstarten oder ein bedienen der ReelBox erschweren können. Die Aufnahmen auf der Festplatte der ReelBox bleiben davon natürlich unberührt.
- Warten Sie nun bitte ab bis die DVD-Schublade von selbst wieder ausgefahren wird
- Entnehmen Sie nun umgehend die CD-ROM mit dem gebrannten Softwareimage.
- Die ReelBox wird selbstständig ein Reboot vornehmen, und wird mit der neuen Software aufstarten.
- Wurde die Konfiguration der ReelBox überschrieben wird der Installationswizard gestartet, der beim einrichten der Box hilfreich ist.
Hinweis: Sollten nach dem Aufstarten Bildprobleme auftauchen muss die ReelBox aus dem Deep-Standby für einen Moment mit dem Netzschalter komplett vom Netz getrennt, und wieder gestartet werden.
[bearbeiten] Softwareupdate mit einem DVD Brenner
Das Problem das Software- Update einwandfrei zu installieren, liegt nicht umbedingt an der Box, einige DVD- Brenner bereiten Probleme.
Brennerlaufwerke haben leider doch eine etwas längere Reaktionszeit, als normale DVD- Laufwerke.
Ein Update funktioniert aber folgendermaßen:
1. die Iso-Image CD in das DVD- Brenner Laufwerk einlegen. 2. das Laufwerk durch einen leichtes Antippen einziehen lassen und warten bis die Lade eingezogen ist. 3. Mit der Power-Taste die Reelbox in den Standby fahren. 4. nach ca. 10 Sekunden die folgenden Tasten am Gerät gleichzeitig drücken: Power + Eject + Rec
Nun sollte am Display das Reel Multimedia Logo zu sehen sein und es sollte im Display (nach ca. 15 bis 30 Sek.) die ersten Balken vom Updateablauf angezeigt werden.
Sollte dies nicht sofort funktionieren, sollte man den Vorgang wiederholen oder prüfen, ob die heruntergeladene Software richtig gebrannt wurde.
[bearbeiten] SPDIF
Engl. Abk. Sony/Philips Digital Interface Format. Standardisierte Consumer-Variante des professionellen AES/EBU-digitalen Audioformats. Die Audiodaten sind gleich, Unterschiede gibt es in den Zusatzdaten. Wird elektrisch über asymmetrische Leitungen per Cinch- Stecker oder optisch übertragen und hat im Unterschied zum AES/EBU-Format einen geringeren Pegel und eine andere Impedanz.
[bearbeiten] Standby / Deep-Standby
Es gibt zwei Standby-Modi :
Einmal On/Off auf der FB und die Box schaltet sich in den Standbymodus (Blau + Grün LED leuchtet), wenn man nun 30 min nichts weiteres drückt, geht die Box automatisch in den Deep-Standby-Modus (Grüne LED leuchtet). Wer nicht 30 min warten will drückt "Exit" auf der FB und die Box schläft ein (Grüne LED leuchtet).
Aufwecken jedesmal über On/Off auf FB. Aus Standbymodus(1) ist innerhalb von etwa 3-4 sec. das Fernsehbild wieder da beim Aufwecken aus dem Deep-Standby-Modus(2) dauert es wieder die gewohnte (noch) lange Zeit.
Also wenn man aus Modus 1 wieder startet, ist das Fernsehbild nach 3 sec da :-)
[bearbeiten] Streamen vom Fernsehprogramm
Siehe Streaming.
[bearbeiten] Streamen von Aufnahmen
Siehe Streaming.
[bearbeiten] Stromverbrauch
Im Standby verbraucht die Box ca. 15 - 18 Watt. Im Deep Standby liegt der Stromverbrauch bei ca. 3 - 5 Watt.
Stand November 2005
[bearbeiten] Suche in Aufnahmen
Wer viel aufzeichnet, verliert schnell den Überblick und nimmt bestimmt auch mal doppelt auf. Hierfür gibt es die Funktion, um in Aufnahmen zu suchen. Aber Vorsicht bei Serien ! Da Serien immer den selben Titel haben, sollte man die Funktion hier nicht benutzen. Aber dafür gibt es ja die Serienfunktion (siehe Suchtimer), um keine Folge zu verpassen. Bei Filmen ist dies aber sicherlich eine nützliche Funktion. Der entsprechende Film wird über die Pfeiltasten ausgewählt und durch Drücken der Taste mit der Ziffer 5 wird in den Aufnahmen gesucht. Wenn der Film vorhanden ist, wird dieser jetzt angezeigt. Ansonsten bleibt die Liste leer. Durch Drücken der Exit Taste kann man in der Übersicht per Pfeiltasten oder durch Drücken der Taste mit der Ziffer 2 den Film als Aufnahme programmieren.
[bearbeiten] Suchtimer
Wer viel mit der Suche arbeitet, findet in dieser Funktion eine nützliche Hilfe, um die Suchanfragen in die Suche einzutragen. Die ausgewählte Sendung wird wieder markiert und durch Drücken der Taste mit der Ziffer 4 wird der Titel der Sendung schon in die Suche eingetragen. Es können jetzt noch die anderen Felder editiert werden (z.B. welcher Sender, welche Wochentage, welche Uhrzeit, usw. ). Durch Drücken der OK Taste wird der Suchbefehl in die Suchübersicht eingetragen und es wird im Hintergrund automatisch nach den entsprechenden Sendungen gesucht. Diese werden dann automatisch in den Timer aufgenommen.
Eine Übersicht der Suchtimer erhält man, wenn man in der EPG Übersicht die blaue Taste für die Suche anklickt. Hier können die Suchtimer gelöscht / geändert werden.
Die Einstellungen für den Suchintervall ist standardmäßig auf 30 min eingestellt. Den Wert kann man aber im Plugin (Setup - 6 - 14) einstellen. Außerdem sollte man hier auch nachsehen, ob der Suchtimer standardmäßig aktiviert ist.
Die Einträge des Suchtimers findet man im File epgsearch.conf im Verzeichnis etc/video/plugins/
[bearbeiten] SVDRP Timeout
Die Zeit (in Sekunden) einer offenen SVDRP Verbindung, nach der die Verbindung automatisch getrennt wird.
Standard ist 300, ein Wert von 0 bedeutet keinen Timeout.

