Lexikon - P

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] PAL

Eine der in Europa, z.B. in Deutschland verwendeten Fernsehnormen. Steht für Phase Alternation Line (etwa Phasenwechsel nach jeder Zeile); Bildwiederholfrequenz: 50 Hz, Zeilenauflösung: 625 Zeilen (wovon nur 576 Bildinformationen transportieren, d.h. sichtbar sind). Das Farbträgersignal wird auf der Frequenz 4,43 MHz transportiert.


[bearbeiten] PALplus

Seit 1994 verwendetes, zum PAL-Standard abwärtskompatibles, System zur analogen Übertragung von Fernsehprogrammen im Breitbild-Format (16:9).


[bearbeiten] Parabolantenne

Brennspiegelähnliche Antenne, die ankommende HF-Signale in einem Brennpunkt bündelt, wo sich Feedhorn und LNB befinden um die Signale aufzunehmen und an den Receiver weiterzuleiten. Nur geeignet für ein LNB. Englischer Ausdruck Prime Fokus Antenne.


[bearbeiten] Pausenfunktion beim Livebild

Um das laufende Fernsehprogramm zu stoppen, genügt ein Druck auf die Pause Taste auf der Fernbedienung.

Ein Druck auf die Play Taste der Ferndedienung startet das Programm wieder. Die gestoppte Aufnahme kann nach dem Starten mit der grünen oder gelben Taste vor- und zurück gespult werden.

Die dazugehörige Aufnahme ist mit einem @ Zeichen im Aufnahmeverzeichnis versehen.


[bearbeiten] Pay-TV

Die DVB-Abstrahlung wird besonders fleißig von Pay-TV-Anbietern genutzt. Durch die geringen Transponderkosten können eine Vielzahl von Programmen angeboten werden, zudem gilt die digitale Verschlüsselung als besonders sicher. Wichtigster Pay-TV Anbieter für Deutschland und Österreich ist Premiere.

Ausländische Programmanbieter müssen häufig aus urheberrechtlichen Gründen ihr Programm verschlüsseln, z.B. SRG (Schweiz) und ORF (Österreich).
Hintergrund ist folgender: Die Sender strahlen nicht nur Eigenproduktionen aus, sondern in beträchtlichen Umfang auch zugekaufte Filme, Serien, Dokumentationen. Für diese Senderechte sind Lizenzgebühren an die Rechteinhaber, z.B. Hollywood-Studios, fällig. Die Höhe dieser Gebühr bemisst sich nach der potentiellen Zuschauerzahl. Die Kosten für die Ausstrahlungsrechte eines bestimmten Filmes sind so beispielsweise für Deutschland (mit 80 Mio. Bürgern) wesentlich höher als für Österreich (8 Mio. Ew). Bei unverschlüsselter Ausstrahlung werden Gebühren für ganz Europa fällig. Diesen Luxus leisten sich nur (noch) die deutschen und einige italienische Sende. Um die potentielle Zuschauerzahl klein zu halten wird verschlüsselt, die Freischaltung gibt es nur für Staatsbürger oder Bewohner des jeweiligen Landes. Allerdings ist die einmalige Gebühr meist gering.


[bearbeiten] PCMCIA

Dekoderschnittstelle zur Aufnahme von CA-Interface.


[bearbeiten] PCR

PID-Code für das Synchronisations-Signal und meistens mit der Video-PID identisch.


[bearbeiten] PID

Senderkennung bestehend aus Synchro-PID, VIDEO-PID, Audio-PID.Angabe der der PID erfolgt in der hexadecimalen oder decimalen Schreibweise. Die Packederkennung dient dazu Video und Audio einem bestimmten Sender zuzuweisen.


[bearbeiten] PIP

Picture in Picture. Feature eines hochwertigen Fernsehgerätes, das es ermöglicht, zusätzlich zum eigentlichen Fernsehbild ein verkleinertes Bild eines zweitens Senders vom Satellitenreceiver oder vom Videorecorder einzublenden.


[bearbeiten] Pixel

Auch Bildpunkt. Kleinstes Bildelement bei digitalen Projektionssystemen und Displaypanels. Je höher die Anzahl der Pixel, desto feiner, schärfer und detailreicher ist i.d.R. die mögliche Bildauflösung. Ein Bild nach der Computernorm S-VGA hat z.B. 800 x 600 Pixel, besteht also aus 480.000 Bildpunkten.


[bearbeiten] Prefermenü / Favoriten

Wer oder was ist das Prefermenu ?
Ganz einfach, ein Favoriten Ordner für die beliebtesten Programme.

Wenn man z.B. auf Pro7 fern sieht, und diesen Sender ins Menu aufnehmen möchte, muß man einfach nur die gelbe Taste auf der Fernbedienung drücken. Durch Drücken der grünen Taste wird dann der Sender Pro7 ins Menu hinzugefügt. So lassen sich die beliebtesten Sender, die man am häufigsten sieht, bequem und schnell auswählen.

Beim normalen Fernsehen wird jetzt durch Drücken der gelben Taste das Programm aufgerufen. Über die Pfeiltasten nach oben und unten wird der Sender ausgewählt und durch drücken der OK- Taste ausgewählt und umgeschaltet.

Es kann auch jederzeit ein Sender über die rote Taste entfernt werden. Ein markierter Sender kann auch über die gelbe und blaue Taste verschoben werden.

Im Menu des Plugins kann die Lage des Fensters beliebig verändert werden. Die Reihenfolge der Sender kann dort auch ausgewählt werden. Entweder nach Namen sortieren oder so wie sie eingegeben wurden. Wem sieben Sender im Anzeigefenster zuviel sind hat hier auch die Möglichkeit dies auf drei oder fünf zu reduzieren.


[bearbeiten] Premiere

Premiere lässt zum Empfang des Programms ausschliesslich zertifizierte Reciver zu und hat das in den AGB auch eindeutig so festgeschrieben. So ist ein Empfang von Premiere mit der Reelbox und einem Alphacrypt zwar möglich, widerspricht allerdings den Premiere-AGB.


[bearbeiten] Progressiv Scan

Anders als beim herkömmlichen TV-Bild werden beim Progressive Scan Ganzbilder übertragen. Die progressive Bildausgabe der Reelbox arbeitet z.B. mit Ganzbildern. Im Gegensatz zu den im Halbbild übertragenen Videosignalen ermöglicht der Progressive Scan ein sehr ruhiges, flimmerfreies und angenehmes Ganzbild. Die Ganzbilder werden durch eine Interpolation der Halbbilder erzeugt. Die Ausgabe von progressiven Signalen kann nur über die VGA und die YUV Schnittstelle erfolgen.


[bearbeiten] PVR (Personal VideoRecorder)

Der Begriff PVR bezeichnet einen digitalen Videorecorder, dessen Grundfunktionaliät mit der eines herkömmlichen analogen Gerätes übereinstimmt. Im Gegensatz zu z.B. VHS-Recordern ergeben sich durch die Verwendung digitaler Technik zahlreiche Vorteile.

Die Aufzeichnung erfolgt in aller Regel auf ein Festplattenlaufwerk, im Fall der ReelBox kann es sich hier um eine interne Festplatte oder ein per Netzwerk oder FireWire angebundenes Laufwerk handeln. Aufgrund der hohen Speicherkapazität sind damit Aufnahmezeiten von 200 Stunden und mehr möglich - in Ausstrahlungsqualität.

Das lästige Hantieren mit z.B. VHS-Kassetten entfällt somit. Falls der zur Verfügung stehende Speicherplatz ausgeht, können vorhandene Inhalte leicht ausgelagert und archiviert werden (ReelBox: z.B. über die Netzwerkschnittstelle oder FireWire).

Ein weiterer Vorteil ist die komfortable Programmierung: Musste man bei analogen Geräten oft noch Start- und Endzeiten manuell eintragen, geschieht dies beim PVR auf Knopdruck - Sendung im EPG aussuchen und auf Aufnahme drücken.



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