Image Anleitung auf Gentoo - Gentoo installieren

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[bearbeiten] Gentoo Minimal CD Booten

Vmware starten und in das Vmware Fenster klicken, um Eingabe machen zu können.

Sobald auf dem Bildschirm die Meldung mit ALT-F1 für Verbose erscheint diese Tasten drücken.
---> ALT-F1

Bei Load Keymap (Auswahl der Sprache) 10 für Deutsch wählen.<vr> ---> 10 <enter> (natürlich nur, wenn man auch wirklich deutsch haben will)

Netzwerkkarte sollte per DHCP (Vmware mit NAT) eine IP bekommen haben. Prüfen mit:

/sbin/ifconfig 

In der Ausgabe unter eth0 die IP Adresse suchen. Falls kein eth0 auftaucht oder spezielle Konfigurationen notwendig sind, können hier Konfiguration des Netzwerks genauere Infos nachgelesen werden.

SSH starten mit:

/etc/init.d/sshd start


Passwort setzten mit:

passwd 

Putty auf dem Host System starten und eine SSH Session auf die IP Adresse die in der Ausgabe von ifconfig (s.o.) stand öffnen.

Putty hat den Vorteil, das damit Copy&Paste funktioniert und so die Zwischenablage mit der rechten Maustaste eingefügt werden können.

Login mit Benutzer „root“ und dem oben (passwd) vergebenen Passwort.

[bearbeiten] System einrichten

In den folgenden Kapitelen wird Gentoo auf die virtuelle Festplatte der Vmware installiert.

[bearbeiten] Festplatte konfigurieren

fdisk /dev/sda


Swap anlegen:

n
p 
1

+512M

1 = eins die Leerzeile bedeutet einmal mit <enter> die Vorgabe bestätigen

Swap Typ setzen:

t 
82

Root Partition anlegen

n
p 
2 

Am Ende zwei Mal mit <enter> die Vorgaben übernehmen


root Partition aktivieren

a
2 


Änderungen schreiben und fdisk beenden.

w


zur Kontrolle:

fdisk -l  

Ausgabe:

Disk /dev/sda: 8589 MB, 8589934592 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 1044 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/sda1               1          63      506016   82  Linux swap
/dev/sda2   *          64        1044     7879882+  83  Linux

[bearbeiten] Festplatten formatieren

mkfs.ext3 /dev/sda2 

[bearbeiten] Swap einrichten

mkswap /dev/sda1 
swapon /dev/sda1 


[bearbeiten] Festplatte einbinden

mount /dev/sda2 /mnt/gentoo/ 
cd /mnt/gentoo/


[bearbeiten] Dateien aus dem Netz laden

Achtung die Zeilenumbrüche bei „wget“ dürfen nicht übernommen werden!

cd /mnt/gentoo/
wget "http://mirrors.sec.informatik.tu-darmstadt.de/\
gentoo/releases/x86/current/stages/\
stage1-x86-2006.0.tar.bz2" 
wget "http://mirrors.sec.informatik.tu-darmstadt.de/\
gentoo/snapshots/portage-latest.tar.bz2" 

[bearbeiten] Dateien entpacken

cd /mnt/gentoo/ 
tar -xjpf stage1-x86-2006.0.tar.bz2 
cd usr/ 
tar -xjf ../portage-latest.tar.bz2 


Die Dateien stage1-x86-2006.0.tar.bz2 und portage-latest.tar.bz2 können danach gelöscht werden.

cd /mnt/gentoo 
rm -f stage1-x86-2006.0*.tar.bz2
rm -f portage-latest.tar.bz2 

[bearbeiten] In die neue Umgebung wechseln

mount -t proc none /mnt/gentoo/proc 
cp /etc/resolv.conf /mnt/gentoo/etc/ 
chroot /mnt/gentoo /bin/bash 
env-update && source /etc/profile


[bearbeiten] System Vorgaben machen

gcc 3.4.4 ist bei Gentoo kürzlich stable geworden. Für Reel Images ist gcc 3.3.6 aber unbedingt notwendig:

echo ">sys-devel/gcc-3.3.6" >> /etc/portage/package.mask
echo ">=sys-libs/glibc-2.3.6-r3" >> /etc/portage/package.mask

Um Text Dateien zu editieren gibt es das Kommando „nano“ Beispiel: „nano /etc/make.conf“

/etc/make.conf:

CHOST="i586-pc-linux-gnu"
CFLAGS="-march=pentium-mmx -O2 -fomit-frame-pointer -pipe"
CXXFLAGS="${CFLAGS}"

AUTOCLEAN="yes"
FEATURES="sandbox ccache"
CCACHE_SIZE="512M"
GENTOO_MIRRORS="ftp://mirrors.tds.net/gentoo
http://mirrors.tds.net/gentoo http://gentoo.seren.com/gentoo
http://gentoo.mirrors.pair.com/"

USE=" \
-X -gnome -motif -avi -cups -quicktime -ipv6 -kde -opengl -qt \
-gtk -gtk2 -xmms -xml -xv -xml2 -pdflib -spell -fortran -gpm \
-truetype -truetype-fonts -type1-fonts -arts -python -ldap -readline \
-kerberos -vorbis \
mmx nptl nptlonly userlocales unicode bash-completion \
-oss -ogg -apache2 -esd "
PORTAGE_ELOG_CLASSES="warn error log"
PORTAGE_ELOG_SYSTEM="save"


Links anlegen:

cd /etc 
ln -sf ../usr/portage/profiles/default-linux/x86/2006.0 make.profile 

Locales einstellen

mkdir -p /etc/portage
echo "sys-libs/glibc userlocales" >> /etc/portage/package.use 

/etc/locales.build editieren
Inhalt:

en_US/ISO-8859-1
en_US.UTF-8/UTF-8
de_DE/ISO-8859-1
de_DE@euro/ISO-8859-15
de_DE.UTF-8/UTF-8

[bearbeiten] System installieren

emerge --sync 
emerge portage 
cd /usr/portage 
./scripts/bootstrap.sh 

Dieser Vorgang kann etwas länger dauern und hängt stark von der Rechnergeschwindigkeit ab. Evtl. einfach über Nacht laufen lassen.

ln -sf /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime 
emerge -e system 
emerge gentoolkit gentoo-sources grub ccache subversion dhcpcd

Dieser Vorgang (emerge -e system) kann etwas länger dauern und hängt stark von der Rechnergeschwindigkeit ab. Evtl. einfach über Nacht laufen lassen.

Danach sollte man mit

etc-update 

eine geführtes Update der Dateien im /etc Verzeichnis durchführen. Mit „-5“ kann man alle Änderungen ungesehen übernehmen.

/etc/conf.d/keymaps editieren:

KEYMAP="de-latin1-nodeadkeys"
SET_WINDOWKEYS="no"
EXTENDED_KEYMAPS=""
DUMPKEYS_CHARSET=""

Die Umgebung für ccache anpassen und Netzwerk und sshd automatisch starten

ccache -M 512M 
rc-update add net.eth0 default 
rc-update add sshd default 

/etc/profile (hinzufügen):

PATH="/usr/lib/ccache/bin:${PATH}"
export PATH

Danach ein

source /etc/profile 

[bearbeiten] Kernel compilieren und installieren

Am Anhang ist eine Beispiel .config für den Kernel 2.6.14-gentoo-r2. Diese Konfig läuft in meiner Vmware stabil und ohne Probleme.

cd /usr/src 
ln -sf  linux-2.6.15-gentoo-r1 linux 

.config unter /usr/src/linux abgelegen Die .config Datei konfiguriert den zu kompilierenden Kernel und es ist notwendig, das die Kerneleinstellungen zu der virtuellen Vmware Hardware passen. Im Anhang ist diese .config Datei zu finden. Ferner kann diese Datei auch optional aus dem Internet geladen werden. Laden der .config aus dem Internet:

cd ~ 
wget www.laderampe.net/files/kernelconfig.tar.gz
cd /usr/src/linux 
tar xvzf ~/kernelconfig.tar.gz 

Kompilieren des Kernels

cd /usr/src/linux 
make oldconfig 
make  
make modules_install 
make install 

/etc/fstab editieren

/dev/sda2	/	ext3	noatime	0 1
/dev/sda1	none	swap	sw 	0 0
/dev/hdc	/mnt/cdrom	iso9660	noauto,ro	0 0
proc	/proc	proc	defaults	0 0
shm	/dev/shm	tmpfs	nodev,nosuid,noexec	0 0


Grub konfigurieren:

nano /boot/grub/grub.conf 

/boot/grub/grub.conf:

default 0
timeout 5

title=Gentoo Linux
root (hd0,1)
kernel /boot/vmlinuz root=/dev/sda2

Grub installieren

grub 
root (hd0,1) 
setup (hd0,1) 
quit 

Passwort setzen und Neu Starten

passwd 
exit
cd /
umount /mnt/gentoo/proc
umount /mnt/gentoo
reboot 

Nach dem Reboot aus Benutzer root mit dem vergeben Passwort anmelden.

[bearbeiten] Zusätzliche Pakete für das Reel Image installieren

Optionen setzten:

echo "media-video/tcmplex-panteltje ~x86" >> /etc/portage/package.keywords
echo "media-libs/netpbm tiff" >> /etc/portages/packages.use

zusätzliche Pakete installieren:

emerge eject jfsutils reiserfsprogs portmap imagemagick alsa-utils 
emerge dvd+rw-tools bin86 cramfs dosfstools libvorbis
emerge libsndfile libid3tag syslinux libdvdread wireless-tools bc
emerge libxml2 jasper fribidi libmpeg2 pciutils 
emerge freetype lame a52dec imlib2 sys-fs/dosfstools
emerge net-fs/nfs-utils media-libs/netpbm

Kleine Korrektur für Pfade:

ln -s /usr/sbin/mkfs.msdos /sbin/mkfs.msdos
ln -s /usr/sbin/lspci /sbin

So, das Basis System ist fertig und es kann ohne CD direkt von der Vmware Platte gestartet werden.

Wer es möchte kann die Vmware-Linux-Tools noch per „emerge“ installieren. Es ist aber kein Muss und etwas komplizierter! Hilfe ist unter LINK und in Kapitel 7.6 Vmware Tools 5.5 zu finden.




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