Erste Schritte in Linux
Aus ReelBox Maniacs
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[bearbeiten] Vorwort
Als ich mir die Reelbox gekauft habe wusste ich nur, dass es neben Windows auch noch andere Betriebssysteme gibt. Als ich mich dann näher mit der Reelbox beschäftigt habe, wurde mir schnell klar, dass ich wohl nicht an Linux vorbeikommen werde, wenn ich auch mal ein Testimage aufspielen möchte... Allerdings hatte ich keine Lust die Windowswelt komplett zu verlassen... also habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, wie ich Linux unter Windows laufen lassen kann. Hierbei bin ich u.a. auf die VirtualBox gestoßen. Natürlich gibt es auch noch andere (evtl. sogar bessere) Möglichkeiten, aber ich habe mich nun mal für diese entschieden.
Ich möchte auch noch mal darauf hinweisen, dass ich keinen Plan von Linux habe! D.h. Ich bin so vorgegangen wie ich es für richtig halte und manch erfahrener Linux (Ubuntu) User mag die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, aber mein Ziel ist es auch Linux Neulingen (wie mir) eine Anleitung an die Hand zu geben, damit auch sie in den Genuss eines Testimages kommen.
Sollte jemand Verbesserungsvorschläge haben und ich bin mir sicher das es welche gibt – immer her damit!
[bearbeiten] Voraussetzungen
Was ihr also braucht ist
- Ein lauffähiges Windows (bei mir XP Home) mit INet-Anbindung
- die VirtualBox für Windows [1]
- eine Linux Version (ich habe Ubuntu 6.10 genommen, weil es so schön klickie buntie ist), als iso-Datei [2]
- ein paar GB Platz auf der Festplatte
- eine Menge Geduld und Zeit
[bearbeiten] Installation von Ubuntu unter Windows
Nachdem ihr die beiden Programme gezogen habt, bin ich wie folgt vorgegangen: Als erstes habe ich die VirtualBox installiert anschließend eine neue virtuelle Maschine (VM) eingerichtet:
Bei dem Namen war ich nicht sonderlich kreativ, aber darum geht es ja auch nicht. Wichtig ist als OS Type Linux anzugeben, wobei ich mir bei 2.6 selbst nicht sicher bin / war... aber es läuft, scheint nicht völlig falsch zu sein ;-)
Nach einen Klick auf „Next“ werdet ihr gefragt, wie viel RAM der VM zur Verfügung stehen soll. Das ist wohl davon abhängig wie viel RAM eure „echte“ Maschine hat. Meine hat 1 GB RAM, also habe ich es auf 512 MB für die VM eingestellt.
Weiter geht es mit der virtuellen Festplatte. Keine Panik, die virtuelle HD ist nur eine Datei die auf eurer echten HD liegt, also munter auf „New...“ klicken!
Hier legt ihr die Größe der virtuellen HD fest, wo diese gespeichert werden soll und auch noch den Namen. Ist, denke ich, selbsterklärend.
Die Rahmenbedingungen für eure VM sind nun fertig. Jetzt müssen nur noch ein paar kleine Ergänzungen vorgenommen werden.
In den Settings müsst ihr nämlich noch angeben, wie und wo sich das Betriebssysteme befindet. Ich habe das Ubuntu-ISO auf F:\ReelBox\VirtualBox gespeichert – keine Ahnung wo ihr es gespeichert habt...
Das wars auch schon für die Installation von Ubuntu unter Windows!
Wenn ihr jetzt auf „Start“ klickt startet Ubuntu so, als wenn ihr die CD eingelegt hättet und nun von dort bootet.
Tipp: Ihr solltet im Boot-Screen „F2 – Language“ drücken und „German“ als Sprache festlegen – mir hat es geholfen.
Nach dem ersten Start habe ich Ubuntu auf die virtuelle Festplatte installiert (was übrigens eine Ewigkeit gedauert hat) und anschließend ein automatisches Update von Ubuntu durchgeführt (was gleich eine zweite Ewigkeit gedauert hat – 200 MB download...). Hinweis: Auch hier bleibt ihr auf der virtuellen Festplatte!!! Der Ubuntu-Installer weiß gar nicht, dass ihr auch eine „echte“ Festplatte besitzt!
Da ich einfach mal etwas Grundverständnis voraussetzte habe ich auf Screenshots verzichtet. Ausführliche Anleitung findet ihr hier: [3]
Da jetzt Ubuntu läuft bin ich strikt nach der Anleitung aus dem Wiki vorgegangen. [4]
...und auch gleich gescheitert... denn wir sind jetzt in der Linux-Welt und da darf der Benutzer den ihr bei der Installation angelegt habt und als der ihr gerade angemeldet seit, nicht alles machen. Also mal eben schnell die Benutzer angesehen:
Der Adminstrator heißt „root“ - dem habe ich noch ein Passwort verpasst, das ich mir auch merken kann
anschließend muss man Ubuntu Linux auch noch sagen, dass der „root“ sich im Anmeldefenster anmelden darf... und anschließend den aktuellen Benutzer (wie unter Windows) abmelden und sich als „root“ anmelden.
[bearbeiten] Kleiner aber notwendiger Zwischenschritt
Hat erst später Bedeutung, ist zum jetzigen Zeitpunkt mehr ein „nice to have“ als ein „must have“! Die Additions werden benötigt, um das fertige ISO in die Windowswelt zu transportieren
Ihr seit jetzt als „root“ angemeldet. Prima! Die VirtualBox bringt ein paar kleine Erweiterungen mit sich, die leider bei der Installation nicht automatisch integriert werden. Da wir sie aber brauchen macht folgendes (um an das Menü zu kommen müsst ihr über die rechte Strg-Taste Ubuntu kurz verlassen):
Nach kurzer Zeit sollte auf eurem Ubuntu-Desktop ein neues Ikon erscheinen.
Ihr habt nämlich gerade die CD gewechselt ;-) Bisher lag die Installations-CD im virtuellen CD-Rom und jetzt ist es die CD mit den Erweiterungen.
Um die Erweiterungen zu installieren müsst ihr mal wieder das Terminalfenster öffnen und die folgenden Befehle eintippen:
cd /cdrom dir sh ./VboxLinuxAdditions.run all
Der „dir“ Befehl soll nur sicherstellen, dass ihr auch wirklich die LinuxAdditions seht. Da scheint es nämlich noch Probleme bei der VirtualBox zu geben. Ich habe da auch ein bisschen rumbasteln müssen bis sie endlich da waren.
Jetzt noch schnell den virtuellen Rechner neu gestartet und weiter geht es.
[bearbeiten] Vorbereitung der Ubuntu-Umgebung
Jetzt geht es wirklich los, wie im Wiki beschrieben. Den Ubuntu eigenen Texteditor geladen in der sources.list wie beschrieben die Zeilen
# deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe # deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe
in
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu/ dapper universe
geändert bzw. reinkommentiert (an sechs Stellen) und natürlich die Änderungen gespeichert.
Jetzt noch ein
apt-get update
in das Terminalfenster geschrieben und wieder (kurz) gewartet
Da man leider nicht zwischen Windows und dem VM-Ubuntu Linux die Zwischenablage (copy & paste) benutzen kann – zumindest noch nicht – starten wir in Ubuntu den Firefox und gehen auf die Seite http://de.wiki.reelbox-maniacs.org/index.php/Image_Anleitung_auf_ubuntu
und kopieren (innerhalb von Ubuntu) per copy & paste die ganze apt-get Liste in den Texteditor, anschließend den Einzeiler der „ln“ beginnt und letztendlich den unteren Teil der apt-get Liste und speichern das ganze im Verzeichnis /tmp unter dem Namen inst.sh
Am Ende dieses Dokuments habe ich mal „meine“ inst.sh angehängt, damit ihr evtl. besser versteht was ich meine.
nun wechseln wir wieder in das Terminalfenster und geben dort „sh /tmp/inst.sh“ ein
Das kann jetzt wieder dauern, da x-Pakete gedownloaded werden und man leider x-mal das ganze mit „j“ bestätigen muss.
Aber es ist fast geschafft!!!!
[bearbeiten] Erster Download der Subversion
Wenn ich es richtig verstanden habe muss das folgende nur beim ersten mal, wenn man noch nie eine Subversion erstellt hat, gemacht werden.
In das Terminalfenster nun nacheinander die folgenden Befehle eingeben:
mkdir /reelbox cd /reelbox svn co svn://reelbox.org reelbox
warten, bis alle Datei gezogen wurden... (kennen wir ja schon)
[bearbeiten] Update einer vorhandenen Subversion (in Arbeit)
Wenn ihr schon mal eine Subversion gezogen habt müsst ihr die oben genannten Schritte nicht mehr durchführen. Ab jetzt reicht es völlig aus die vorhandene Version zu aktualisieren!
Dafür müsst ihr in das Terminalfenster die folgenden Befehle eintippern:
cd /reelbox/reelbox/testing svn update cd /src/build make clean ./makeall.sh
und warten bis das Image fertig ist
[bearbeiten] Erstellen eines Images
Wenn ihr alles aufmerksam gelesen habt, wisst ihr inzwischen das die Verzeichnisstruktur wir folgt aussieht:
/reelbox
/reelbox
/src
/build
Mit dem Befehl „cd“ wechselt man in dem Terminalfenster in ein Verzeichnis, hier also in das Testimage-Verzeichnis
cd /reelbox/reelbox/testing
Um nun das Testimage zu erstellen müsst ihr nur noch
make clean ./makeall.sh
eingeben und (welch Überraschung) warten. Wobei ich mir nicht sicher bin wofür „make clean“ steht...
[bearbeiten] Auf die Reelbox mit dem Image (in Arbeit)
...to be continued
[bearbeiten] Anhang
[bearbeiten] So sollte die inst.sh aussehen
apt-get install mc apt-get install ssh apt-get install subversion apt-get install make apt-get install automake1.8 apt-get install gcc-3.3 apt-get install g++-3.3 apt-get install libtool apt-get install ccache apt-get install bin86 apt-get install libdbus-1-dev apt-get install libdbus-glib-1-dev apt-get install libjpeg62-dev apt-get install libkrb5-dev apt-get install liba52-0.7.4-dev apt-get install libasound2-dev apt-get install libdvdread3-dev apt-get install libfreetype6-dev apt-get install libgpg-error-dev apt-get install libhal-dev apt-get install libhal-storage-dev apt-get install libid3tag0-dev apt-get install libimlib2-dev apt-get install libjasper-1.701-dev apt-get install libmagick9-dev apt-get install libmpeg2-4-dev apt-get install liboggz1-dev apt-get install libsndfile1-dev apt-get install libtasn1-2-dev apt-get install libvorbis-dev apt-get install libpng3 apt-get install resmgr apt-get install libxt-dev apt-get install libssl-dev apt-get install libpci1 apt-get install jfsutils apt-get install reiserfsprogs apt-get install dosfstools apt-get install syslinux apt-get install portmap apt-get install udev apt-get install imagemagick apt-get install alsa-utils apt-get install dvdauthor apt-get install dvd+rw-tools apt-get install hal apt-get install bzip2 apt-get install mtools apt-get install libiw-dev apt-get install wireless-tools apt-get install smbfs apt-get install bc apt-get install ftpd apt-get install ftp apt-get install nfs-kernel-server apt-get install netpbm apt-get install libnetpbm10-dev apt-get install curl apt-get install cdrecord apt-get install mkcramfs apt-get install libcap-dev apt-get install fontconfig apt-get install libfontconfig-dev apt-get install libXpm-dev ln -s /usr/bin/gcc-3.3 /usr/bin/gcc apt-get install libpng3-dev apt-get install libpng12-dev apt-get install imagemagick apt-get install libmagick++9-dev apt-get install libcurl3-dev
[bearbeiten] Historie
Installation der VirtualBox Fertig 23.02.07 Installation von Ubuntu in der VB Fertig 23.02.07 Kleiner aber notwendiger Zwischenschritt In Arbeit (kann übersprungen werden!) 23.02.07 Vorbereitungen in Ubuntu Fertig, aber verbesserungsbedüftig 23.02.07 Download der ersten Subversion Fertig 23.02.07 Update einer vorhandenen SVN In Arbeit 23.02.07 Erstellen eines Images Fertig (hoffe ich) 23.02.07 Auf die ReelBox mit dem Image In Arbeit 23.02.07
Wobei fertig immer heisst, dass es immer noch kleinere Verbesserungen geben kann.

